In knapp einer Stunde quer durch den See

177 Schwimmer beteiligen sich an Wettbewerb der Wasserwacht Ammerland

Ammerland – 177 Schwimmer gingen bei der 9. Ammerlander Seeüberquerung der Wasserwacht Ammerland an den Start. Nur zwei gaben unterwegs auf.

Der Check-in an der Wasserwacht-Station in Ammerland war bis 9 Uhr abgeschlossen. Anschließend ging es mit vier großen Bussen zum Startpunkt nach Tutzing. Letzte Instruktionen und Verhaltensregeln für den Notfall wurden den Schwimmern während der Busfahrt an die Hand gegeben.

Leicht verspätet fiel um 10.15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und 23 Grad Wassertemperatur – für Sportler perfekt – der Startschuss. „Nach nur 100 Metern musste der erste Teilnehmer aus gesundheitlichen Gründen aufgeben“, berichtet Alarich von Schlichting, Zweiter Vorsitzender der Ammerlander Wasserwacht. Diese begleitete die Schwimmer zusammen mit anderen Wasserrettungsorganisationen vom Starnberger See mit insgesamt zwölf Sicherungsbooten. Kurz vor dem Ziel habe leider ein zweiter Schwimmer entkräftet an Bord geholt werden müssen. Der schnellste Mann, Maximilian Moser, schaffte die 4,2 Kilometer lange Strecke in 57 Minuten und 45 Sekunden. Einen Kopf-an-Kopf-Endspurt lieferten sich der Zweitplatzierte Uwe Bertram (0:58:14) und der Dritte Armin Bittlingmeier (0:58:16). Die schnellste Frau, Cecilia Bruhn, brauchte 1:04:40, und der letzte Teilnehmer wurde von den Helfern der Wasserwacht nach 2:44:23 in Empfang genommen.

Wie immer war bei der Ammerlander Seequerung ein gemischtes Feld aus Triathleten und Wettkampf-Schwimmern sowie Hobbysportlern unterwegs. Der älteste unter ihnen war 68 Jahre alt, die beiden Jüngsten 20. „Es war eine schöne Veranstaltung mit tollem Feedback von den Schwimmern. Wie immer haben alle zusammengeholfen“, freut sich der Vorsitzende der Wasserwacht, Johann Legen.  tal

Quellenangabe: Isar-Loisachbote vom 18.07.2019, Seite 36